Deutsche Gesellschaft für Geschlechtserziehung (DGG)

(Quelle: Selbstdarstellung der Gesellschaft)

Die DGG wurde 1978 in Bonn gegründet und hat etwa 300 Mitglieder, darunter auch Institutionen, die selbst mehrere zehntausend Mitglieder haben.

Aufgaben und Ziele

Geschlechtserziehung soll nach dem Verständnis der DGG sowohl die Theorie (Sexualpädagogik) als auch die Praxis (Sexualerziehung) umgreifen. Sie soll bewusst und gezielt über sexuelle Aufklärung hinaus in die Gesamterziehung eingebunden sein. Zielsetzung ist die Förderung einer ganzheitlichen Sexualerziehung, die sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

Sexualerziehung wird als wesentlicher Teil der Persönlichkeitsbildung betrachtet und soll darauf ausgerichtet sein, Sexualität als verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber sich selbst, der Partnerin bzw. dem Partner, dem Kind oder Jugendlichen und der Gesellschaft zu begreifen. Die DGG versteht sich als ein Forum für unterschiedliche Vorstellungen und Überzeugungen bezüglich moralischer Werte zur menschlichen Sexualität und will eine pluralistische Meinungsbildung unterstützen.

Arbeitsschwerpunkte

Die DGG arbeitet mit Institutionen und Einzelpersonen in Forschung, Lehre und Praxis zusammen, um die Förderung der Sexualerziehung zu erreichen. Dazu beitragen sollen die Auseinandersetzung mit dem Diskussionsstand und den Untersuchungsergebnissen der Wissenschaften sowie die Förderung eigener Forschungsvorhaben. Informationen und Anregungen aus der Praxis werden genutzt, um die Zielgruppe, insbesondere junge Menschen, in ihren Aktivitäten zu unterstützen. Sie sollen in ihrer sexuellen Selbstbestimmung gefördert und zu einem verantwortungsbewusstem Umgang mit Sexualität befähigt werden. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Aids- und Missbrauchsprävention.

Geschäftsstelle

Deutsche Gesellschaft für Geschlechtserziehung (DGG)
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