Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS)

(Quelle: Selbstdarstellung der Gesellschaft)

Die DGfS wurde 1950 gegründet. Sie ist die älteste und, mit ca. 250 Mitglieder, größte deutsche Fachgesellschaft für Sexualwissenschaft.

Aufgaben und Ziele

Ziel der Gesellschaft ist es, die Sexualwissenschaft in Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Die Ausrichtung der Gesellschaft ist interdisziplinär. Die Mitglieder kommen aus Medizin, Psychologie, Psychoanalyse, Sozial-, Rechts- und Kulturwissenschaften. In den letzten Jahren hat sich die klinisch-psychotherapeutische Forschung und Versorgung zu einem Schwerpunkt der Tätigkeit der Gesellschaft entwickelt. Ziel dieser Aktivitäten ist es, die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit sexuellen Störungen und Konflikten zu verbessern.

Die DGfS unterhält zwei Forschungsstellen in Hamburg (Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Frankfurt (Institut für Sexualwissenschaft, Klinikum der J.W. Goethe-Universität).

Arbeitsschwerpunkte

  • Studien zu Diagnostik, Therapie und Verlauf sexueller Störungen
  • Frauen- und Geschlechterforschung
  • Sexualforensik und -kriminologie
  • Sozialwissenschaftliche Untersuchungen zur Sexualität
  • Theoretische Konzepte der Sexualität und Geschichte der Sexualwissenschaft

Geschäftsstelle

Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Tel. 040 74105-7622
Fax 040 74105-6406
info@dgfs.info
www.dgfs.info

 

Links

  • Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie
    Das Institut wurde 1959 gegründet, 1972 wurde es in die Abteilung für Sexualforschung der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Hamburg umgewandelt und somit die erste universitäre Einrichtung mit dem Fach Sexualwissenschaft.
  • Institut für Sexualwissenschaft
    Das Institut wurde 1973 gegründet und gehört zum Zentrum für Gesundheitswissenschaften des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.