Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP)
Zur Vielfalt von Sexualitäten und Lebensweisen

(Quelle: Selbstdarstellung der Gesellschaft)

Die GSP wurde 1998 in Berlin gegründet, hat rund 70 Einzelmitglieder aus Deutschland, Österreich, Irland und Griechenland.

Aufgaben und Ziele

Die GSP ist ein Zusammenschluss für professionell Tätige im Erziehungs-, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich. Zu den Grundlagen der Gesellschaft für Sexualpädagogik gehört die Förderung der Dialoge zwischen Theorie und Praxis.

Sexualpädagogik hat nach Auffassung der GSP ihren disziplinären Standort in der Erziehungswissenschaft. Die GSP unterhält Kontakte zu anderen erziehungswissenschaftlichen Teilbereichen wie der Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung, Elementar- und Familienbildung. Aber auch außerpädagogische Bezugswissenschaften wie Sexualwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Biologie, Theologie und Politikwissenschaft liefern ihr Impulse.

Arbeitsschwerpunkte

Neben den klassischen Themenbereichen der Sexualpädagogik bearbeitet die GSP folgende Schwerpunktthemen:

  • Erforschung und Begleitung der lebenslangen sexuellen Sozialisation durch Sexualpädagogik und Sexualberatung
  • Pluralisierung von Beziehungs-, Liebes- und Lebensformen
  • Entgrenzung kultureller, ethnischer und religiöser Zugehörigkeiten
  • Flexibilisierung von Geschlechtsidentitäten und Sexualitäten
  • Möglichkeiten zur sexuellen Selbstbestimmung und Beziehungsfähigkeit
  • Prävention sexueller Gewalt
  • Eröffnung von Erfahrungsräumen durch die neue Medientechnologie 

Geschäftsstelle

Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP)
Universität Kiel – Institut für Pädagogik
Prof. Dr. Uwe Sielert
Olshausenstraße 75
24118 Kiel
Tel. 0431 8801213
Fax 0431 8805497
buero@gsp-ev.de
www.gsp-ev.de