Kinderlose Frauen und Männer
Ungewollte oder gewollte Kinderlosigkeit im Lebenslauf und Nutzung von Unterstützungsangeboten

Die sozialwissenschaftliche Untersuchung liefert Daten und Fakten zur Situation von kinderlosen Frauen und Männer aus den unterschiedlichen Milieus sowie zur Bedeutung und den Folgen der Kinderlosigkeit unter den besonderen Aspekten Geschlecht, Alter, Lebensphase, Lebenslauf, Werteorientierung, Lebensstile, Partnerschaft und sozialem Umfeld.

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/kinderlose-frauen-und-maenner/76016

Ungewollte Kinderlosigkeit
Was Betroffene bewegt - und wie Medizin, Beratungsstellen, Betroffenenverbände, Krankenversicherungen, Wissenschaft und Politik sie unterstützen können

In der vorliegenden Broschüre sind die zentralen Ergebnissen aus der sozialwissenschaftlichen Untersuchung zur ungewollten und gewollten Kinderlosigkeit zusammengefasst. Sie enthält Informationen und Erkenntnisse, die dazu dienen sollen, kinderlose Paare besser beraten und begleiten, aber auch zu einer Enttabuisierung von ungewollter Kinderlosigkeit beitragen zu können.

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/ungewollte-kinderlosigkeit/81034

Ungewollt kinderlos?
Unterstützung und Begleitung für betroffene Paare

Der Flyer zur Bundesinitiative „Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit“ informiert über die Gründe und Ursachen von ungewollter Kinderlosigkeit sowie über die Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung. Zudem werden die Wege zu den umfangreichen Angeboten der psychosozialen Kinderwunschberatung und der ergänzenden finanziellen Unterstützung durch Bund und Land aufgezeigt.

https://www.bmfsfj.de/blob/95416/cc6ed4b7e6104adffffad37cbff61b87/ungewollt-kinderlos-unterstuetzung-und-begleitung-fuer-betroffene-paare-flyer-data.pdf

Kryokonservierung von Eizellen aus sozialen Gründen
„Social Freezing“

Mit zunehmendem Alter der Frau wächst der Bedarf an fortpflanzungsmedizinischer Unterstützung. Die Reproduktionsmedizin begegnet dieser Entwicklung außerdem mit speziellen Selbstzahler-Angeboten, zum Beispiel mit der Entwicklung und Verbreitung von Tests zur Einschätzung der verbliebenen Fruchtbarkeit oder mit der Möglichkeit, Eizellen einfrieren zu lassen, um damit später eine Schwangerschaft zu erzielen, dem so genannten Social freezing.

https://www.profamilia.de/fileadmin/dateien/fachpersonal/familienplanungsrundbrief/pro_familia_medizin-2014-3-WEB.pdf

Eizellspende im Ausland – Konsequenzen im Inland

Am 22. März 2017 führte der Deutsche Ethikrat im Rahmen seines Forums Bioethik eine Veranstaltung zu der Thematik Eizellspende durch. Immer wieder nehmen Paare Angebote von Kliniken im Ausland wahr, um ihren Kinderwunsch mithilfe von Reproduktionstechnologien zu erfüllen, die in Deutschland verboten sind. Zu diesen gehört insbesondere die (anonyme) Eizellspende. Der Deutsche Ethikrat nahm mit seiner Veranstaltung die Probleme in den Blick,  die aufgrund des sogenannten reproduktiven Reisens auftreten: für das Kind, das Paar, die Spenderin, für Ärzte und Beratungsfachkräfte. Im Fokus stand dabei die Situation der in Deutschland nach Eizellspende geborenen Kinder und ihrer Eltern. Zu der Veranstaltung liegt eine Pressemappe vor.

https://www.ethikrat.org/forum-bioethik/eizellspende-im-ausland-konsequenzen-im-inland/

pro familia Tagungsdokumentation
Kinderwunsch. Beratung – Rechte – Realitäten

Die Fachtagung der pro familia am 10.5.2014 verfolgte das Ziel, für einen rechtebasierten Umgang mit (Un-)Fruchtbarkeit im Kontext biomedizinischer Technologien zu sensibilisieren und fachliche und fachpolitische Positionen zu diskutieren. Die Tagungsdokumentation enthält u.a. die Vorträge der ReferentInnen, zentrale Ergebnisse der Workshops sowie weiterführende Literaturhinweise.

http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/Fachtagung_Kinderwunsch-141217.pdf

Embryospende, Embryoadoption und elterliche Verantwortung.
Stellungnahme des Deutschen Ethikrats

Embryospende und -adoption werden in Deutschland von fortpflanzungsmedizinischen Zentren durchgeführt und auch öffentlich angeboten. Damit sind jedoch grundlegende ethische, rechtliche und soziale Problematiken verbunden, mit denen der Deutsche Ethikrat sich in seiner Stellungnahme vom 22. März 2016 beschäftigt. Der Deutsche Ethikrat sieht es als erforderlich an, die Rahmenbedingungen für die Embryospende/Embryoadoption gesetzlich festzulegen, da es "um grundlegende Fragen der familiären Struktur geht, um die Zuteilung von Lebens- und Entwicklungschancen von Kindern sowie die Möglichkeit, elterliche Verantwortung zu übernehmen".

https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-embryospende-embryoadoption-und-elterliche-verantwortung.pdf

Unterstützung bei Kinderwunschbehandlungen auch für unverheiratete Paare

Am 7. Januar 2016 ist die geänderte Bundesförderrichtlinie in Kraft getreten - damit erhalten nun erstmals auch unverheiratete Paare für reproduktionsmedizinische Behandlungen eine finanzielle Unterstützung durch das Bundesfamilienministerium. Paaren, die in einer nichtehelicher Lebensgemeinschaft leben, werden Zuwendungen für die erste bis dritte Behandlung in Höhe von bis zu 12,5 Prozent und für die vierte Behandlung in Höhe von bis zu 25 Prozent des Selbstkostenanteils gewährt. Die zusätzliche finanzielle Bundesunterstützung ist Teil einer umfassenden Gesamtkonzeption mit weiteren Handlungsbereichen. Hierzu gehören unter anderem die Stärkung einer begleitenden psychosozialen Kinderwunschberatung sowie eine frühzeitige, bessere Information über Ursachen, Gründe und Folgen von ungewollter Kinderlosigkeit. Dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist es ein wichtiges Anliegen, die sehr belastende Situation von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch in unserer Gesellschaft deutlich sichtbar zu machen und das Thema künstliche Befruchtung zu enttabuisieren.

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=222614.html  

 

Spannungsfeld »Reproduktives Reisen« und Konsequenzen für die KlientInnenaufklärung

Der pro familia-Bundesverband initiierte im Jahr 2009 eine ExpertInnenkonsultation, um Verantwortliche aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Verbänden, die alle mit dem Phänomen des reproduktiven Reisens in ihrer Arbeit konfrontiert sind, zusammenzubringen. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wurde dokumentiert und ist als download verfügbar.

http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/expertise_reproduktives_reisen.pdf

pro familia magazin 1/2014
Kinderwunsch - Wunschkinder

In dem pro familia magazin Kinderwunsch - Wunschkinder geht es um Menschen, die bewusst auf (eigene) Kinder verzichten und um diejenigen, die sich ihren Kinderwunsch nicht erfüllen können oder dafür erst rechtliche Hindernisse überwinden müssen. Es wird eine Studie vorgestellt, die die Bewältigungsstrategien ungewollt Kinderloser untersucht hat. Auch das Thema Social Freezing als eine mögliche neue Perspektive für Frauen wird beleuchtet. Das Heft ist vergriffen, steht aber als download zur Verfügung.

http://www.profamilia.de/interaktiv/publikationen/publikationen/pro-familia-magazin/magazin-2014.html

Kinderwunsch und Krebs
Antworten.Hilfen.Perspektiven.

Die Broschüre der Deutschen Krebshilfe e.V. thematisiert Kinderwunsch und Familienplanung bei bzw. nach einer Krebs-Erkrankung. Sie erläutert, inwiefern Krebs-Therapien die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern beeinträchtigen oder dauerhaft schädigen können. Anschließend werden Möglichkeiten beschrieben, wie Ei- und Samenzellen ggf. vor unerwünschten Auswirkungen von Therapien geschützt werden können und welche reproduktionsmedizinischen Verfahren bei eingeschränkter Fertilität zur Verfügung stehen. Die Broschüre der Deutschen Krebshilfe entstand in Zusammenarbeit mit FertiProtekt.

http://www.krebshilfe.de/wir-informieren/material-fuer-betroffene/blaue-ratgeber.html?L=0no_cafe